Deutsch

Brillen - die neue Klarsicht

Gedichte sind ver-dichtete Texte, in denen mit verschiedenen sprachlichen Mitteln Welten miteinander verbunden werden, die eigentlich neben einander stehen. Ein typisches Mittel ist die Verwendung von Vergleichen. Für ein Meer erschien uns einleuchtend, dass seine ruhige Oberfläche mit einem Spiegel verglichen wird. Oder aber, dass ein Baum "zersaust" sein kann wie Haare. Aber gilt das auch für Alltagsgegenstände? In einer Hausaufgabe des Deutschunterrichtes der 6b sind tolle Texte entstanden, die so etwas Profanes wie eine Brille poetisieren. Sei es, dass ihre reflektierende Wirkung oder die diffusen Gefühle beim Kauf einer Brille betont werden. Auch die durch sie verliehene Seh-Schärfe ist Thema. Und wer kennt es nicht, das Gefühl, dass eine Brille partout nicht in das Etui passen mag... Viel Vergnügen beim Lesen!

„Lyrik on stage“ – ein tierischer Gedichteabend der Klasse 5c im THEO-Pausenzentrum - der ehemaligen Studiobühne der Westfälischen Kammerspiele

Am Abend des 8. März öffneten sich die Türen des Pausenzentrums in der Klingelgasse für die Familien und Lehrer der Klasse 5c in ihrer ehemaligen Funktion als Durchgang zur Theaterwelt. In der ab 1991 als zweite Spielstätte genutzten Studiobühne der Westfälischen Kammerspiele in der Klingelgasse lässt es sich auch nach der Umfunktionalisierung als Nebengebäude des Theodorianum noch effektvoll auftreten.

... das ist ja fabelhaft! - Unsagbares aussprechen

In den letzten Wochen vor den Osterferien haben sich die SchülerInnen der 6b mit Texten beschäftigt, die auf verschiedenen Ebenen unglaublich sind. Manche davon sind sagenhaft, berichten von Heldentaten, Tapferkeit und Drachenwesen. Andere Texte lassen neben starken Löwen und listigen Füchsen auch kleine Tiere sprechen, die ein ungünstiges Blatt für sich wenden.

Viel Lärm um nichts – Eine Doppel-Rezension der Paderborner Interpretation von „Leonce und Lena“

Zusammenkommen, nur weil es die Eltern wollen, kommt für Leonce und Lena gar nicht in Frage! Zumal die beiden mit sich selbst beschäftigt sind und den Sinn des Lebens suchen. Unabhängig voneinander flüchten der melancholische Prinz und die lebensbejahende Prinzessin aus den Reichen Popo und Pipi, um sich dann tatsächlich ineinander zu verlieben. Der Zufall führt zusammen, was der Zwang nicht schafft. Georg Büchners Lustspiel „Leonce und Lena“ birgt viel Potenzial – Regisseur Jan Langenheim schafft es mit seiner skurrilen Interpretation im Punk-Stil jedoch nicht, dieses auszunutzen.

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