Preisverleihung im Bundeswettbewerb Fremdsprachen (Latein und Altgriechisch) 2026

Am 10. Juni 2026 fand im beschaulichen Werne in der Nähe von Hamm die diesjährige Preisverleihung für den landesweiten Bundeswettbewerb Fremdsprachen im Bereich der Alten Sprachen statt, bei der auch Schülerinnen des THEO mit Auszeichnungen bedacht wurden: Franziska Bertels (10c) und Nella Köchling (10b) durften sich über sehr gute dritte Plätze, Mira Schuster (10a) über einen großartigen zweiten Platz freuen. Für die beiden letztgenannten war es damit die zweite erfolgreiche Teilnahme an diesem Wettbewerb, bei dem sie im letzten Jahr ebenfalls schon Preise gewonnen haben.

Gemäß dem Motto des Wettbewerbs „Sapere gaude“ („Freue dich, deinen Verstand zu gebrauchen“ – leicht abgewandelt von Immanuel Kant) hatten die drei sich mit anderen Schülerinnen und Schülern des THEO (leider konnten nicht alle gewinnen) seit vergangenem Herbst intensiv auf diesen Wettbewerb vorbereitet, der in diesem Jahr die „Freizeitgestaltung der Römer“ zum Thema hatte.

Nachdem als erste Hürde ein Video in lateinischer Sprache gedreht werden musste, stand dann am 22. Januar der eigentliche Wettbewerbstag an, der alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit echten Herkulesaufgaben konfrontierte: Ein längerer lateinischer Text musste übersetzt, lateinische Lückentexte ausgefüllt, Inschriften gedeutet, Fragen zu historischen, kulturellen und mythologischen Sachverhalten beantwortet, Stilmittel gefunden und am Ende sogar Hörverstehensaufgaben bearbeitet werden, wie sie nur in den modernen Fremdsprachen üblich sind.

Im Rahmen der Preisverleihung, die teils interessant und kurzweilig war (vor allem, als die Filme und Darbietungen der Siegerteams in den Gruppenwettbewerben gezeigt wurden), teils aber auch etwas Geduld abverlangte (Reden über Reden wichtiger Leute), wurden je nach Platzierung neben den Urkunden auch attraktive Preise verliehen, z.B. Bücher, Gutscheine und original römische Münzen. Daher konnten am Ende alle glücklich und zufrieden ins „Athen Ostwestfalens“ (so einer der Redner in Bezug auf Paderborn, das gemessen an seiner Größe sehr viele Preisträger, auch von anderen Gymnasien, vorweisen kann) zurückkehren.     

Ergo gratulemur victoribus excellentibus nostris et speremus proximo quoque anno multos discipulos discipulasque Theodoriani huic certamini adfuturos esse! (Also lasst uns unseren hervorragenden Siegerinnen gratulieren und hoffen, dass sich auch im nächsten Jahr wieder viele Schülerinnen und Schüler des THEO an diesem Wettbewerb beteiligen!)