Eine Zeitreise durch Griechenland

Nach einer erneut eher kurzen (und bei manchen auch etwas kühleren) Nacht sowie einem geschlechtergetrennten Frühstück im Hotel starteten wir in Delphi in einen ereignisreichen Tag. Heute stand eine Reise durch verschiedene Zeitepochen auf dem Programm – begleitet von vielen engagiert vorbereiteten Führungen aus unserer Stufe.

Zunächst ging es in die Antike: Nach einer kurzen Verzögerung durch noch ausstehende Eintrittskarten erkundeten wir das Gelände rund um den Apollon-Tempel sowie das Museum von Delphi, das als „Nabel der Welt“ gilt. Neben den ausführlichen Besichtigungen nutzten einige auch die Gelegenheit, sich im Museumscafé kurz zu stärken.

Im Anschluss führte uns der Weg nach Distomo zu einem Mahnmal, das an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Die Auseinandersetzung mit den Ereignissen vor Ort war eindrücklich und bewegend: 218 Dorfbewohner wurden dort auf grausame Weise getötet, vor allem ältere Menschen, Frauen und Kinder. Ein persönlicher Bericht zu diesem Programmpunkt folgt in einem gesonderten Beitrag.

Danach tauchten wir noch einmal in eine andere Epoche ein: Im Kloster Hosios Loukas erhielten wir Einblicke in die byzantinische Zeit und den orthodoxen Glauben. Auch der Klosterladen warb einige aus der Stufe mit einer überzeugenden Verkaufsstrategie als Kunden an.

Nun setzen wir schließlich unsere Reise fort und machen uns mit dem Bus auf den Weg nach Athen. Dort werden wir den Abend individuell gestalten, bevor wir morgen beginnen, die griechische Hauptstadt zu erkunden.

Μέχρι αύριο – bis morgen!