Die Fachschaft

Wir, die Fachschaft Sozialwissenschaften verfolgen das Ziel, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Themen transparent, verständlich und lebendig zu machen durch die Anknüpfung an die Lebenswelt der Jugendlichen sowie einen problemorientierten Zugang.

Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden von einer anfänglichen spontanen Meinung zu einem differenzierten Urteil zu gelangen. Dabei werden die Meinungen ernst genommen, um darauf aufbauend weitere Perspektiven/Sichtweisen zum jeweiligen Sachverhalt zu erarbeitet und schließlich kriteriengeleitet zu beurteilen (Urteilskompetenz).

Neben der Vermittlung handlungsorientierter Methoden wie z.B. dem Planspiel oder der Pro-Kontra-Debatte legen wir besonderen Wert auf das notwendige „theoretische Rüstzeug“ (Analyse- und Sachkompetenz), so dass der eigene Standpunkt sachlogisch nachvollziehbar und überzeugend vertreten werden kann (Handlungs- und Methodenkompetenz).

Die Beschäftigung mit aktuellen Geschehnisse sowie Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft lässt die Schülerinnen und Schüler ein Gespür für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen entwickeln, mit dem Ziel die Lernenden in die Lage zu versetzen als mündige Bürger die Zukunft der Gesellschaft mitzugestalten.

In unserem Unterricht orientieren wir uns am sogenannten Beutelsbacher Konsens, der die folgenden drei Leitgedanken umfasst: 1. Lehrende dürfen den Schülerinnen und Schülern ihre Meinung nicht aufzwingen (Überwältigungsverbot), 2. Was in der Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers sein und 3. Der Schüler muss in die Lage versetzt werden, eine politische Situation und seine eigene Interessenlage zu analysieren. (Vgl. Quelle: Hans-Georg Wehling in: Siegfried Schiele/Herbert Schneider (Hrsg.): Das Konsensproblem in der politischen Bildung. Stuttgart 1977, S.179/180)

Wir freuen uns, wenn es uns gelingt, die eigene Begeisterung für das Fach auf die Schülerinnen und Schüler zu übertragen.