Abschied vom Theodorianum

Zum Schuljahresende wurden in einer Feierstunde zwei verdiente Pädagog*Innen in den Ruhestand verabschiedet.
Zusammengerechnet verbrachten Renate Wagner und Franz-Josef Rupprath über 50 Jahre an „ihrem“ THEO und setzten während ihrer Tätigkeit individuelle Akzente im Schulleben.
Renate Wagner legte ihr Abitur am Gymnasium Blomberg ab, der Schule, die auch der jetzige Bundespräsidenten Frank Walter Steinmmeier besuchte. 1983-85 absolvierte sie mit den Fächern Englisch und Kunst ihr Referendariat in Arnsberg, um dann ihre erste Festanstellung am Gymnasium Nepomucenum in Rietberg anzutreten. 2006 wechselte sie ans Gymnasium Theodorianum und unterrichtete bis zu ihrer Pensionierung Klassen und Kurse aller Jahrgangsstufen. Die Ergebnisse ihres Kunstunterrichts stellte sie in Vitrinen aus und gestaltete mit Schüler*Innen die schulischen Weihnachtskarten. Des Weiteren zeichnete sie verantwortlich für die Betreuung der Praktikanten, übernahm zusätzlich Kioskdienste und sorgte für die jahreszeitliche Dekoration des Lehrerzimmers.
Im Ruhestand möchte R. Wagner vermehrt reisen und mit Aquarell- und Acrylfarben künstlerisch arbeiten.
Mit Franz-Josef Rupprath verlässt ein echtes „Urgestein“ das THEO, denn der Deutsch- und Sportlehrer verbrachte insgesamt - inklusive seiner eigenen Schulzeit als Schüler - fast 47 Jahre an der Schule am Kamp. Rupprath begann seine Lehrtätigkeit am THEO 1981. Besonders am Herzen lag ihm die literarische (Aus-) Bildung v. a. der Oberstufenschüler*Innen. So organisierte er mehrfach Exkursionen u. a. zur Wiege der Klassik nach Weimar und nach Berlin. Auch realisierte er die Einrichtung eines Lese- und Arbeitsraums für die Schülerinnen und Schüler. In der SEK I kümmerte er sich um die Leseförderung und veranstaltete Lesenächte, Lesewettbewerbe und Autorenlesungen. Weiterhin führte er Generationen von Theodorianer*Innen als Klassenlehrer und Jahrgangsstufenleiter zum Abitur, führte Studien- und Klassenfahrten durch und fungierte als Verbindungslehrer. Im Sportunterricht betreute er Bundesjugendspiele und Schulsportfeste. Daneben war er zuständig für die Bücherverwaltung. Die neu gewonnene Zeit nach der Berufstätigkeit wird F.-J. Rupprath mit Städte- und Angelreisen füllen.
Die Schulgemeinschaft dankte mit Ansprachen, musikalischen Ständchen und Geschenken den scheidenden Kolleg*Innen.