"Musik ist ein wesentliches Element einer Schule, die lebt" Sommerkonzert am Gymnasium Theodorianum

Eine lebendige Schule voller Musik - hiervon konnten sich die zahlreichen Zuschauer des zweiten Schulkonzerts der Jg. 7-Q2 einmal mehr überzeugen.

Die in Kürze scheidende Schulleiterin des Gymnasiums, Frau D. Frintrop-Bechthold, hob in ihren Dankesworten die große Bedeutung der Musik als identitätsstiftendes Merkmal hervor.

Dass die rund 150 musizierenden und singenden Schülerinnen und Schüler dieser These zustimmen, war in allen Teilen des anspruchsvollen Programms deutlich hör- und sichtbar.

So eröffnete die bestens aufgelegte 35-köpfige Bigband unter der engagierten Leitung von R. Liebrand das Programm mit dem fulminant vorgetragenen Party Rock Anthem. Das Ensemble, das gerade sein 10jähriges Jubiläum feiert, glänzte aber auch bei ruhigeren Kompositionen. Besonders beeindruckend war die von Justus Hofmann komponierte Theo-Hymne, die die Bigband sowie Gesangssolisten gemeinsam mit dem mitsingenden Publikum zelebrierte. Den ersten Programmblock abschließend boten die jungen Musiker noch zwei Kompositionen dar, die sie dem ebenfalls scheidenden Stellvertretenden Schulleiter, Herrn F. Ewers, und der Direktorin widmeten.

Anlassgemäß sang der große Schulchor Lieder von Liebe, Arbeit und Abschied. Die Refrainzeile "Wichtig, dass wir hier zusammen sind", gleich im Eingangssong vorgetragen, nahm einmal mehr das heimliche Motto des Abends auf. Ausgewogen im Chorklang und abwechslungsreich besetzt durch Gesangssolisten gestalteten die Sängerinnen und Sänger, begleitet und dirigiert von H. Puschnerus, ihren Programmbeitrag, wobei besonders das polyphon gesetzte Chorstück "Feuerzeug" im Ohr blieb.

Den Schlusspunkt des Abends setzte das Schulorchester unter der Leitung von G. Brill, das mittlerweile zu einem echten Sinfonieorchester mit kompletter Streicherbesetzung, Horn, Fagott u.v.m. herangewachsen ist. Das Ensemble präsentierte nach dem gefühlvoll und souverän musizierten Jazz Waltz von D. Schostakowitsch zwei Kompositionen aus dem populären Bereich der Filmmusik. Sowohl "Harry Potter" als auch "Fluch der Karibik" wurden mit viel Schwung, rhythmischer Präzision und einem satten Orchestersound dargeboten und wurde nur noch durch das Finale, dem von den Streichern des Orchesters, einer Band, dem Chor und dem Publikum gemeinsam musizierten Ohrwurm "An Tagen wie diesen", übertroffen.